Nur Erneuerbare Energien bringen Frieden

Was die Menschheit in diesen Tagen erfährt, hat bei ihr den größten Schock seit dem 2. Weltkrieg hervorgerufen. Wenn wir gedacht haben, dass nach den Schrecken und menschlichen Katastrophen Frieden und Freiheit in Europa heute selbstverständlich ist, wird auf grausame Weise in diesen Tagen eines Besseren belehrt. Millionen Menschen auf der Flucht vor Gewalt, Hunger, Kälte und den Machtinteressen eines Autokraten. Welche Machtinteressen dabei im Vordergrund stehen, lässt sich erahnen. Neben der Anerkennung als Weltmacht scheint es der „Hunger“ nach Rohstoffen und Energie zu sein. Nicht umsonst konzentriert sich der Angriff auf geopolitische Regionen und rohstoffreiche Gebiete. Fadenscheinige Argumente werden dafür herangezogen und die Freiheit der Information gesetzlich unterdrückt.

 

Auf der anderen Seite sehen wir die Hilfsbereitschaft vieler Menschen, die den Flüchtenden Hilfe und Unterkunft anbieten. Dabei geht es nicht nur um gefühlte Nähe und Wärme.

 

Unsere Abhängigkeit von Rohstoffen im Allgemeinen und den fossilen Rohstoffen im Besonderen wird uns deutlich - und mehr denn je - hier vor Augen geführt.

Es ist eben nicht nur ein lokal begrenzter Krieg in Europa, sondern eben auch eine globale Krise.

 

 

 

 

Was Herbert Gruhl in seinem Buch   -  Ein Planet wird geplündert

        Die Schreckensbilanz unserer Politik

schon 1975 festgestellt hat und uns bewusst machen wollte:

»Was die Menschheit in diesen Jahren erfährt, wird bei ihr den größten Schock hervorrufen, der ihr in der gesamten bisherigen Geschichte widerfahren ist. Nicht mehr der Mensch bestimmt den Fortgang der Geschichte, sondern die Grenzen dieses Planeten Erde legen alle Bedingungen fest für das, was hier noch möglich ist. (...)

 

Die jetzige totale Wendung bedeutet, daß der Mensch nicht mehr von seinem Standpunkt aus handeln kann, sondern von den Grenzen unserer Erde ausgehend denken und handeln muß. Wir nennen diese radikale Umkehr die Planetarische Wende. Das bisherige Denken ging von den Wünschen und Bedürfnissen des Menschen aus. Er fragte sich: Was will ich noch alles? Das neue Denken muß von den Grenzen dieses Planeten ausgehen und führt zu dem Ergebnis: Was könnte der Mensch vielleicht noch?«

 

Die Klimakrise schreitet voran und damit wird der Menschheit immer mehr bewusst, dass wir umdenken müssen. Der zügige Ausbau der Erneuerbaren Energien hätte schon vor Jahrzehnten beginnen müssen.

 

Nicht erst mit dem Bundesverfassungsgerichtsurteil aus 2021:

„Der Schutz des Lebens und der körperlichen Unversehrtheit nach Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG schließt den Schutz vor Beeinträchtigungen grundrechtlicher Schutzgüter durch Umweltbelastungen ein, gleich von wem und durch welche Umstände sie drohen. Die aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG folgende Schutzpflicht des Staates umfasst auch die Verpflichtung, Leben und Gesundheit vor den Gefahren des Klimawandels zu schützen. Sie kann eine objektivrechtliche Schutzverpflichtung auch in Bezug auf künftige Generationen begründen. 

10.03.22 - F.Tegtmeier

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Veröffentlichung

Do, 10. März 2022

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