KTGebäudeeffizienz

Zur Unterstützung des Vorstands und zugleich zur stärkeren Mobilisierung der Mitglieder wurde auf der Mitgliederversammlung am 27.01.2016 die Bildung von Kompetenzteams beschlossen. Aufgabe der Kompetenzteams ist die Formulierung von Positionen und Stellungnahmen des Vereins und die Entwicklung von Strategien zu dem entsprechenden Bereich.

 

Kompetenzteam Gebäudeeffizienz (Stand: 04.07.2019)

 

Manfred Krause - Auetal/Escher (Sprecher)

Frank Beissner - Rinteln/Steinbergen

Manfred Görg - Apelern/Soldorf

Bernhard Loewa - Nenndorf/Suthfeld

Verena Michalek - Bückeburg

Horst Roch - Rodenberg

 

Assoziierte Mitglieder

Brigitte Deyda - Niedernwöhren

Carsten Dohmeyer - Lauenau

Hermann Kempf - Bückeburg

Hannes Kohlenberg - Bückeburg

       

Anfang Juni 2019 hat das Kompetenzteam „Gebäudeeffizienz“ sein Positionspapier Gebäudeeffizienz“ in einem Pressegespräch vorgestellt. Das Pressegespräch erfolgte im Haus von 1684 der Familie Dohmeyer in Lauenau, das 2018 im Wettbewerb der Nds. Klima- und Energieagentur in Kooperation mit dem Klimaschutzmanagement des Landkreises Schaumburg mit einer „Grünen Hausnummer“  auf Landesebene als vorbildlich ausgezeichnet worden ist.
 
 

21.12.2017 Dämmythen - Modernisieren, spricht etwas dagegen? (Verena Michalek, proKlima)

 

21.12.2017 Nachhaltigkeitsbonus (Verena Michalek, proKlima)

 

29.06.2017 Dämmstoff nicht Schuld am Hochhausbrand des Grenfell Tower in London (Manfred Görg)

 

Für die Energiewende ist neben dem Ausbau der erneuerbaren Energie die Erschließung  der Effizienzpotenziale, d. h. die Bereitstellung der gewünschten Energiedienstleistungen mit weniger Energieeinsatz, von genauso großer Bedeutung. Im Gebäudebereich kann dies vor allem durch eine gute Dämmung erreicht werden. Unzulängliche Dämmung ist nicht nur für die Klimabilanz schädlich, sondern hat auch erhöhte Heizkosten sowie mangelhaften thermischen Komfort zur Folge und kann Bau- und Gesundheitsschäden durch Schimmelbildung verursachen. Der überwiegende Teil des vor allem älteren Gebäudebestandes hat unter den genannten Gesichtspunkten einen unzulänglichen Dämmstandard, der anlässlich von ohnehin erforderlichen Unterhaltungs- oder Modernisierungsmaßnahmen verbessert werden sollte. Das geht im Bestand in der Regel durch Aufbringung einer Dämmung. Dafür stehen viele Verfahren und Materialien zur Verfügung.

 

Es gibt jedoch interessierte Kreise, die - aus welchen Motiven auch immer – Dämmung sehr stark problematisieren und sogar gelegentlich von „Dämm-Wahn“ sprechen. Auch Medien springen immer mal wieder auf diesen Zug auf und kolportieren Halb- und Unwahrheiten über Dämmung. Für diese Kreise sind solche Katastrophen wie beim Grenfell Tower willkommene Bestätigungen ihrer „kritischen“ Sichtweise.

 

Noch ist die Ursache für die katastrophale Brandentwicklung nicht aufgeklärt. Wir empfehlen aber zur Korrektur der umlaufenden Halb- und Unwahrheiten die Lektüre der Stellungnahme von Werner Eicke-Hennig zu den bisherigen Falschmeldungen und einen älteren Aufsatz des früheren Feuerwehrchefs der Frankfurter Feuerwehr, Prof. Ernst Achilles, zum „Vorbeugenden Brandschutz bei wärmegedämmten Fassaden“

1. Falscher Dämmstoff beschuldigt

2. Wärmegedämmte Fassaden

 

18.12.2015 Essay zu diversen Mythen gegen das Dämmen von Gebäuden

 

 

Die für die Energiewende erforderliche Reduzierung der CO2-Emissionen aus dem Gebäudebereich ist nicht ohne eine deutliche Verbesserung der Wärmedämmung erreichbar. Dies betrifft insbesondere den Gebäudebestand. Darüber besteht eigentlich großer Konsens und es liegen auch ausgereifte Konzepte vor. Die Probleme liegen in der Umsetzung, da Millionen Hauseigentümer mobilisiert werden müssen und zugleich Hunderttausende Architekten und Handwerksbetriebe daran beteiligt sind.

 

Da ist es besonders misslich, dass immer noch viele Vorurteile und Mythen über einen angeblichen „Dämmwahn“ im Umlauf sind wie z. B. „Ein Haus muss auch noch atmen können“, „Dämmung verursacht Schimmel,“ „Dämmung führt nachweislich nicht zu Einsparungen“.

 

Dipl.-Ing. Werner Eicke-Hennig, Leiter der Hessischen Energiespar-Aktion, hat dazu einen wissenschaftlich fundierten und zugleich feinsinnigen Essay verfasst, den wir zur Lektüre empfehlen. Altes Denken Eicke-Hennig

 

 

03.04.2015 Video Energiesparkonto

 

 

27.12.2014 Abbruchreifer Hof nach 40 Jahren Leerstand zum Plusenergiehof umgewandelt

 

Bei alten Bauernhäusern werden oft wenig Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz gesehen. Ein abbruchreifer Hof im 700-Einwohner-Ort Weikers­heim-Schäftersheim, Baden-Württemberg, beweist das Gegenteil. Er wurde nach 40 Jahren Leerstand saniert und zum Plusenergiehof umgebaut – eine beispielhafte innovative und ökologische Gesamtsanierung einer landwirtschaftlichen Hofanlage: Imagevideo

 

Projektflyer HOF8: Projektflyer

 

24.11.2014 Preisentwicklung Gebäudeenergieeffizienz

 

Aktuelle Studie (Kurzfassung) von Schulze Darup & Ecofys zu den Mehrkosten höherer Energieeffizienz im Neubau, die gutes Argumentationsmaterial für Diskussionen gegen die Behauptung liefert, dass „energieeffizientes Bauen der natürliche Feind des kostengünstigen Bauens“ sei:  Preisentwicklung Gebäudeenergieeffizienz

 

Zukunft Altbau: http://www.zukunftaltbau.de

 

 

Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt. (Marie von Ebner Eschenbach)