Rinteln Mobil

Am Sonntag, dem 27. März von 10 bis 18 Uhr drehte sich in der Rintelner Innenstadt alles um das Thema „Mobilität“.

Den Besucherinnen und Besuchern wurden verschiedenste Fahrzeuge präsentiert und die Stadt verwandelte sich in ein riesiges "Autohaus". Verschiedene regionale Autohäuser hatten sich angemeldet, um Neuwagen und interessante Technik vorzustellen. Das Thema Umweltfreundlichkeit interessiert dabei mittlerweile Viele. Informations- und Mitmach-Stände und der verkaufsoffenen Nachmittag rundeten das Angebot ab.

 

Das Thema „Umweltfreundlichkeit“ fand bei unserem Stand natürlich ein besonderes Augenmerk. Schon früh mussten einige Mitglieder am Sonntag-Morgen aus den Federn, um gegen 8:45 Uhr zum Aufbau des Standes vor Ort zu sein. Dabei waren die frühmorgendlichen Temperaturen mit 6° Celsius auf dem vereinseigenen Lastenpedelec aus Bückeburg kommend noch nicht zum Erwärmen.

Aber nach dem ersten Kaffee wurde gleich zum Stand des ADFC-Infostandes Kontakt aufgenommen. Deren Vorstellung ihrer verschiedenen Fortbewegungsmöglichkeiten könnte zur „Koordination“ des kostenlosen Leihens unseres Lastenpedelec im Landkreis führen. Der Kontakt soll vertieft werden. Und der Spaß an der Sache kam auch nicht zu kurz.

 

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Mit den ersten Sonnenstrahlen erschienen auch die ersten Interessierten. Dabei war an Meinungen zum E-Auto alles vorhanden. Von A wie Akku und Ablehnung, über B wie Batterieladung und Begeisterung, sowie C wie CO2-Ausstoß im Verkehr war alles zu hören. Vorurteile zum reinen Stromer konnten über den Tag in vielfältigen, zum Teil auch recht intensiven Gesprächen ausgeräumt werden.

So hielten einige PassantInnen die E-Autos grundsätzlich für zu teuer, trotz der Innovationsprämie von bis zu 9750 Euro. Mit unseren eigenen Fahrzeugen konnten wir aber anderes aufzeigen. Und das Schönste daran ist der Preis für das Laden: 100 km Reichweite für etwa 5 Euro an einer Ladesäule. Wenn man zuhause eine PV-Anlage auf dem Dach hat, dann sogar meist kostenlos.

 

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Bei L wie Lithium-Ionen-Batterien, die heute Stand der Technik sind, teilten sich die Meinungen.

Der Abbau von Lithium ist nicht unproblematisch. Aber dazu muss man auch wissen, dass Lithium auch für die Akkus von Notebooks und Handys oder in der Glas- und Keramikindustrie genutzt wird. Und die zerstörerischen Auswirkungen der Ölförderung stehen dem gegenüber.

Menschen, die im Niger Delta leben, müssen verschmutztes Wasser trinken oder zum Kochen und Waschen nutzen. Sie essen Fisch, der mit Öl und anderen Giften kontaminiert ist – falls es überhaupt noch ein Fischvorkommen in ihrer Umgebung gibt. Wer fragt als Fahrer eines Verbrenners danach? Erdölverschmutzungen und Tankerhavarien werden vielfach nur schulterzuckend zur Kenntnis genommen.

 

Bei R wie Reichweite haben E-Autofahrer kein Problem. Aktuelle Modelle fahren meist 400 km ohne zwischenzeitliches Laden und bei einer Schnellladung braucht es zwischen 30 und 50 Minuten um eine lange Fahrt fortsetzen zu können.

 

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Fest steht: Wenn es um die Energieeffizienz beim Auto geht, steht das Z für zukünftig werden Verbrenner durch das E-Auto abgelöst werden. Und unsere Erkenntnis des Tages war, dass es insgesamt noch einiges an Aufklärung beim Thema Elektro-Mobilität bedarf.

 

Dabei darf das Auto auch gern mal stehengelassen werden und eine Fahrradfahrt mit oder ohne Motor kann durchaus vergnüglich sein, aber vor allem gesund.

F.Tegtmeier

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Veröffentlichung

Mo, 28. März 2022

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