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Energiewende

Der Begriff „Energiewende“ steht für den Aufbruch in das Zeitalter der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz.

Die Energiewende bedeutet einen epochalen Umbruch von der menschheits­geschicht­lich kurzen Periode der Nutzung extraktiver, vor allem fossiler Energiequellen, die die industrielle

Revolution seit Mitte des 18. Jahrhunderts ermöglicht hatten, in ein 2. Solar­zeitalter, das sich wieder im wesentlichen auf die von die Sonne gelieferten Energie­ströme stützt.

 

Die Energiewende ist zentral für eine sichere, umweltverträgliche und wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft.

Sie liefert einen wesentlichen Bestandteil für den Klimaschutz, insbesondere durch vollständige Vermeidung von CO²-Emissionen bis etwa Mitte dieses Jahrhunderts.

Die Abhängigkeit von Energieimporten ist nach wie vor groß.

 

Die beste Antwort auf "Energie-Kriege" ist eine beschleunigte Energiewende.

 

Dazu muss Deutschland die Energieversorgung grundlegend umstellen: Weg von nuklearen und fossilen Brennstoffen, hin zu erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz.

 

Strommix Stromerzeugung Deutschland 2021

 

 

Die weltweiten Treibhausgase steigen weiter.

Das weltweit wärmste Jahr seit Beginn der Messungen im Jahr 1880 war das Jahr 2016 mit einer Abweichung von dem globalen Durchschnitt von 0,99 Grad Celsius. Von den insgesamt

also 150 möglichen Jahren sind die zehn wärmsten Jahre nach Abweichung vom globalen Durchschnitt in den vergangenen 16 Jahren gewesen. Seit Beginn der Messungen war das Jahr 2018 bislang das wärmste Jahr in Deutschland. Der bisherige Hitze-Rekord in Deutschland in Höhe von 41,2 Grad Celsius wurde im Juli 2019 in Duisburg-Baerl gemessen.

 

Die Bundesregierung hat beschlossen, daß die Energieversorgung Deutschlands bis zum Jahr 2050 überwiegend durch erneuerbare Energien gewährleistet werden soll.

 

Dabei sind unter anderem in folgenden Themenfeldern neue Entwicklungen oder Veränderungen zu erwarten:

Energieerzeugung: z.B. Windkraft, Wasserkraft, Solarkraft,Wärmekraft, Kohlekraft, Bioenergie
Energieeinsparung und Energieeffizienz: z.B. Beleuchtungstechnik, Wärmepumpen, Dämmung und Isolierung
Energiespeicherung: z.B. Akkumulatoren

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Deutliche Warnzeichen für die Klimaerwärmung:

  • Das Jahr 2020 war in Europa das wärmste Jahr seit Aufzeichnung. Dies war das erste Jahr, in dem die jährliche Temperaturabweichung in Europa über +2,0°C lag. Die Jahre 2014-2020 gehören alle zu den sieben wärmsten Jahren in Europa seit Beginn der Aufzeichnungen.

  • Jahr 2019: Zwischen 1880-1980 wurde durchschnittlich alle 13 Jahre ein neuer Temperaturrekord registriert. Für die Periode 1981 bis 2018 hat sich diese Häufigkeit deutlich erhöht. Jetzt wird durchschnittlich alle drei Jahre ein neuer Rekordwert für die globale Mitteltemperatur registriert (NOAA 2019).

  • November 2014: Der Weltklimarat rechnet in seinem neuen Bericht vor, dass das Zwei-Grad-Ziel der Klima-Erwärmung bis 2100 nur noch durch rasches Handeln erreicht werden kann. Doch China als weltweit größter Klimasünder gibt zur selben Zeit bekannt, dass es bis 2030 seine CO2-Emissionen nochmal verdoppeln werde.

  • Juli 2014: Wissenschaftler der Universität Leuven bilanzieren zwei Millionen Klima-Tote und 2.4 Billionen (2.400 Milliarden) US-Dollar Klimaschäden zwischen 1970 und 2012.

  • Mai 2014: Messungen in der West-Antarktis zeigen, dass ein Gletscher unumkehrbar ins Rutschen geraten ist. Außerdem wird deutlich, dass das für weitere Gletscher in der Süd-Antarktis bevorsteht. Deshalb wird der Meeresspiegel früher und stärker steigen als bisher gedacht.

  • Im April 2014 überschreitet die Kohledioxid-Konzentration in der Atmosphäre erstmals nicht nur sporadisch, sondern einen ganzen Monat lang die symbolische Schwelle von 400 ppm gegenüber vorindustriellen 280 ppm

 

Die Klimakonferenz in Paris am 12. Dezember 2015

Auf der internationalen Klimakonferenz, auch "COP 21" genannt, wurde das Pariser Abkommen beschlossen. Nach vielen Jahren intensiver Verhandlungen haben sich damit alle Staaten dazu verpflichtet, die Weltwirtschaft auf klimafreundliche Weise zu verändern. Das ist ein historischer Schritt – nach der bisherigen Regelung im sogenannten Kyoto-Protokoll waren nur einige Industriestaaten dazu verpflichtet, Emissionen zu senken.

 

Seit 1990 hatten wir 20 Klimaschutzkonferenzen, doch dem Klima geht es immer schlechter. Wir wissen heute mehr über den Klimawandel als Überlebensfrage für die Menschheit als je zuvor, aber wir tun immer weniger dagegen. Es fehlt zwar nicht an Erkenntnissen, aber am konkreten Handeln.

 

 

"Ich beschäftige mich nicht mit dem, was getan worden ist. Mich interessiert, was getan werden muss. (Marie Curie)

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